UEFA bestätigt Erhalt neuer Real-Madrid-Dokumente im Negreira-Fall
Die UEFA hat bestätigt, dass sie neue Dokumente von Real Madrid im Zusammenhang mit dem Negreira-Fall erhalten hat und diese prüfen wird. Der Klub fordert eine beschleunigte Untersuchung.
Die Europäische Fußball-Union (UEFA) hat offiziell bestätigt, dass sie eine umfangreiche Dokumentation von Real Madrid im sogenannten Negreira-Fall erhalten hat. Wie mehrere Medien übereinstimmend berichten, darunter L'Équipe, Mundo Deportivo und ESPN, will die UEFA die neuen Unterlagen prüfen und die Untersuchung gegen den FC Barcelona fortsetzen.
Real Madrid fordert schnelles Handeln
Real Madrid hat die Unterlagen mit dem ausdrücklichen Wunsch übermittelt, die Ermittlungen zu beschleunigen. Laut Europa Press spricht der Klub von einem „wichtigen Dossier“ und verweist auf die „außergewöhnliche Schwere“ des Falls. In einem Kommuniqué, das Mundo Deportivo zitiert, fordert Real Madrid „maximale Schnelligkeit“ bei der Bearbeitung.
Die UEFA, deren Präsident Aleksander Ceferin ist, bestätigte den Eingang der Beschwerde gegen den FC Barcelona. Das berichtet der Corriere dello Sport. Die Behörde werde die neuen Beweise im Zusammenhang mit Zahlungen an den ehemaligen Vizepräsidenten des Technischen Komitees der Schiedsrichter (CTA) bewerten, so die Nachrichtenagentur Europa Press weiter.
Umfang der Dokumente
Nach Informationen von Terra hat Real Madrid „Tausende von Dokumenten“ an die UEFA übergeben. Die genaue Anzahl oder der Inhalt der Unterlagen wurde bislang nicht offiziell bekannt gegeben. Die UEFA kündigte an, die Unterlagen zu prüfen und die Untersuchung fortzusetzen, wie Calcio e Finanza und So Foot ebenfalls berichten.
Der FC Barcelona hat sich bislang verteidigt. Laut Le Parisien hat der Klub die Vorwürfe zurückgewiesen und sich gegen die neuen Dokumente zur Wehr gesetzt. Weitere Details zu den Verteidigungsstrategien des Vereins sind aus den vorliegenden Quellen nicht ersichtlich.
Nächste Schritte
Die UEFA wird die eingereichten Dokumente nun analysieren. Eine Frist für eine Entscheidung oder weitere Schritte wurde in den vorliegenden Berichten nicht genannt. Die Untersuchung bleibt damit vorerst offen.





