Spygate: Southampton-Coach Tonda Eckert erhält Bewährungsstrafe
Southampton-Trainer Tonda Eckert ist im Spygate-Skandal bestraft worden. Mehrere Medien berichten übereinstimmend von einer sechswöchigen Sperre auf Bewährung.
Sechs Wochen Sperre auf Bewährung
Der englische Fußballverband FA hat Southampton-Trainer Tonda Eckert wegen seiner Rolle im Spygate-Skandal bestraft. Laut übereinstimmenden Berichten von L'Équipe, Le Parisien und Voetbal International wurde der Deutsche für sechs Wochen gesperrt. Die Sperre wurde jedoch zur Bewährung ausgesetzt, wie The Guardian und The Independent berichten. Eckert kann also vorerst weiter an der Seitenlinie stehen.
Die Hintergründe des Skandals
Der Skandal war im Mai ausgebrochen, als Southampton in den Play-offs um den Aufstieg in die Premier League spielte. Ein Praktikant des Klubs hatte damals den Gegner ausspioniert, wie Voetbal International berichtet. Eckert hatte sich nach dem Bekanntwerden des Falls entschuldigt, erinnert TuttoMercatoWeb.
Unterschiedliche Darstellungen der Strafe
Während einige Medien von einer sechswöchigen Sperre auf Bewährung schreiben, berichten andere Quellen von einer Geldstrafe. AD und De Telegraaf melden, der Coach sei mit einer Bewährungsstrafe und einer Geldbuße davongekommen. NU.nl schreibt sogar, Eckert habe einer Sperre entgehen können und sei nur mit einer Geldstrafe belegt worden. Die FA selbst hat die genaue Höhe der Strafe bislang nicht öffentlich gemacht.
Eckert bleibt im Amt
Trotz der Sanktion bleibt Eckert Trainer von Southampton. Die Ermittlungen einer unabhängigen Kommission hätten zu der Bewährungsstrafe geführt, erklärt The Independent. Der Coach kann also weiterarbeiten, muss aber mit einer weiteren Strafe rechnen, falls er erneut auffällig wird.




