Rote Karte sorgt für Aufsehen: FC Twente schlägt FC Thun in Conference League
FC Twente hat sein Auftaktspiel in der Hauptphase der Conference League mit 1:0 gegen den FC Thun gewonnen. Eine umstrittene rote Karte nach VAR-Eingriff sorgte für Diskussionen, wie mehrere niederländische Medien berichten.
FC Twente ist mit einem knappen Sieg in die Hauptphase der Conference League gestartet. Die Tukkers besiegten am Donnerstagabend im heimischen Stadion den Schweizer Verein FC Thun mit 1:0, wie unter anderem Voetbal International und NOS berichten. Es war zugleich das hundertste europäische Heimspiel der Vereinsgeschichte, das mit einem Erfolg endete.
Sieg nach VAR-Eingriff
Der Treffer des Tages gelang Ramiz Zerrouki, der nach einem bemerkenswerten VAR-Zwischenfall für die Entscheidung sorgte. Zunächst schien Zerrouki die Gelbe Karte zu sehen, doch nach einer Intervention des Video-Assistenten erhielt stattdessen FC-Thun-Spieler Patrik Kristal die Rote Karte. Dieses ungewöhnliche Vorgehen sorgte bei den TV-Experten Youri Mulder und Ronald de Boer für Unverständnis. „Nul verstand van voetbal“, zitiert Voetbalprimeur die beiden. Auch NU.nl spricht von einer „auffälligen roten Karte“, die Twente half.
Wechselnde Ergebnisse für niederländische Klubs
Neben Twente waren am Donnerstag auch andere niederländische Vertreter in den europäischen Wettbewerben aktiv. AZ und Twente bescherten sich und den Niederlanden einen Aufschwung im Kampf um die Koeffizientenliste, während NEC Nijmegen im Heimspiel gegen Levski Sofia einen Punkt holte, wie Voetbal International berichtet. Ajax, das ebenfalls in der Europa League antritt, bleibt in dem Bericht unerwähnt.
Ärger bei Thun vor dem Spiel
Schon vor der Partie gab es Unruhe beim FC Thun. Trainer Gian-Luca Privitelli griff bei Kapitän Marco Bürki ein, wie FCUpdate berichtet. Die Reaktion von Twente-Trainer John van den Brom wird ebenfalls zitiert, ohne dass Details genannt werden.
Ausblick
Der Sieg gegen Thun war der erste Schritt in der Hauptphase der Conference League. Weitere Spiele folgen, wobei die genauen Termine nicht Teil der vorliegenden Informationen sind.






