Real Madrid greift Tebas scharf an und fordert neuen La-Liga-Chef
Nach dem Stadtderby gegen Atlético Madrid hat Real Madrid in einem offiziellen Statement scharf gegen La-Liga-Präsidenten Javier Tebas ausgeholt. Der Klub fordert einen neuen Liga-Chef.
Tebas und Real Madrid liefern sich offenen Schlagabtausch
Nach dem Stadtderby zwischen Real Madrid und Atlético Madrid hat sich der Streit zwischen dem spanischen Meister und La-Liga-Präsidenten Javier Tebas weiter zugespitzt. Wie mehrere spanische Medien übereinstimmend berichten, hat Real Madrid in einem offiziellen Statement scharf auf die jüngsten Äußerungen von Tebas reagiert. Der Klub zeigt sich demnach „fassungslos“ über das Verhalten des Liga-Chefs, der seine Machtposition ausnutze, um Real anzugreifen und herabzuwürdigen, wie Voetbal International aus dem Statement zitiert.
Laut Europa Press bezeichnet Real Madrid es als „intolerabel“, dass Tebas „seine institutionelle Position nutzt, um den Klub weiter zu diskreditieren und anzugreifen“. Der Klub fordere „dringend einen Verantwortlichen, der in der Lage ist, die Liga zu verwalten“. Mundo Deportivo berichtet zudem, dass Tebas erneut mit einem Seitenhieb auf Real-Präsident Florentino Pérez geantwortet habe.
Tebas weist Verschwörungsvorwürfe zurück
Tebas selbst hatte zuvor die von Real Madrid geäußerten Vorwürfe einer angeblichen Verschwörung der Schiedsrichter gegen den Klub zurückgewiesen. Laut Le Figaro sagte er: „Zu behaupten, dass die Schiedsrichter gegen Real Madrid gerichtet sind, heißt, in einer anderen Galaxie zu leben.“
Hintergrund: Der Derbysieg und die Folgen
Der Streit entzündete sich nach dem Stadtderby, das Atlético Madrid gewann. Wie RMC Sport berichtet, hatte sich zuvor bereits Real-Trainer José Mourinho in einer Pressekonferenz vehement über die Schiedsrichterleistung beschwert. Atlético Madrid reagierte darauf mit provozierenden Beiträgen in den sozialen Medien, wie UOL Esporte meldet. Real Madrid TV antwortete nach Angaben von AS ebenfalls mit scharfen Worten auf einen offiziellen Tweet von Atlético.
Zudem sorgte eine Auseinandersetzung zwischen einem Assistenztrainer von Diego Simeone und Rüdiger für Aufsehen, wie Globo berichtet. Der frühere Real-Profi Claude Makélélé kritisierte derweil die Leistung der Königlichen nach der Niederlage scharf: „Kein Spielplan, keine klare Idee, kein Verständnis … Absolut nichts“, wird er von RMC Sport zitiert.






